Dr. Guitar
Fine Arts Hobbyist - Photographer - Vintage Fan - Rock 'n' Roller
Showcase (Dr. Guitar s World)
Die audiovisuellen Medien aller Art bilden einen Schwerpunkt in meiner Welt.
Von der Idee bis zum fertigen "Produkt" - Manchmal Monate und Jahre, manchmal nur Tage oder Stunden.
Bilder sagen mehr als (Hundert)tausend Worte. Sowieso in den unendlichen Weiten des globalen Netzes.
Deshalb gibt es hier, auf der Retro Version von Dr. Guitar s World, auch einen "Schaukasten", eine "virtuelle Vitrine", etwas "optisches", um das bisher Gesagte zu ergänzen. Nur ein paar ganz wenige Eindrücke wohlgemerkt!
Hinweis! Diese Exposition beginnt sehr bescheiden. Ich habe aber die Absicht, diese Seite laufend zu erweitern. Ob neue Beiträge vorhanden sind ist bereits hier am Datum zu erkennen.
>>> Letztes SHOWCASE Update: 23 August 2026 <<<
Die "Passivität" der Elektrogitarre - Oder wie man mit Steinzeit Technik Sound macht.
Um es gleich vorweg zu nehmen:
Aktive Elektroniken (Mit Halbleitern bestücke Schaltungen, die eine Spannungsquelle benötigen) in Gitarren gibt es bereits seit 1963. Sog. Aktive Tonabnehmer (Mit eingebautem Impedanzwandler) seit 1979.
Mit Ausnahme dieser Tonabnehmer, die im Rock Genre eine gewisse Popularität erlangten, befindet sich aber bis heute in einem überwältigend großen Teil der elektrischen Gitarren pure, sprichwörtliche Steinzeit Technik. Alle populären Modelle der bekannten Hersteller (Und somit natürlich auch die riesige Menge an Nachbauten) werden bis heute mit dieser Technik ausgestattet. Warum auch sollte man daran etwas ändern. Nur mit dieser Technik klingt eine Elektrogitarre so wie sie eben schon immer geklungen hat. Eine Violine klingt ja heute auch noch wie vor 300 Jahren. Weil sie eben immer noch so (Aus den gleichen Hölzern) gebaut wird wie damals.
Hinweis: Eine genaue Beschreibung der Komponenten ist hier weder beabsichtigt noch machbar. Da würde ich schon für den Tonabnehmer 200 Seiten benötigen. Hier geht's nur ums ganz nackte Prinzip.
Einspuliger Tonabnehmer
Passive Bauteile der Elektrogitarre
Single Coil Tonabnehmer für Telecaster Bridge
Der Elektromagnetische Tonabnehmer:
Der Tonabnehmer einer elektrischen Gitarre funktioniert nach dem Idunktionsprinzip. Dieses wurde am 29. August 1831 von dem britischen Physiker Michael Faraday entdeckt. Er fand heraus, dass ein sich veränderndes Magnetfeld in einem Stromkreis eine elektrische Spannung erzeugt. Das Induktionsprinzip für elektromagnetische Tonabnehmer wurde im Jahr 1931 von George Beauchamp und Adolph Rickenbacher (Später dann "Rickenbacker") entwickelt. Sie bauten den ersten funktionierenden Tonabnehmer für die als „Frying Pan“ bekannte hawaiianische Lap-Steel-Gitarre.
Standardmäßig hat eine Elektrische Geräte zwei bis drei Tonabnehmer.
Der Schalter
Viele aber nicht alle Elektrogitarren haben zumindest einen Schalter. Der dient i.d.R. zum umschalten zwischen den verschiedenen Tonabnehmern. (Was einen anderen Klang bewirkt)
Die ersten modernen elektrischen Schalter wurden in den 1880er Jahren entwickelt, nachdem die elektrische Beleuchtung eingeführt wurde.
Potentiometer
Passive Bauteile der Elektrogitarre
Lautstärke und Klangregler. Wird in fast allen Gitarren verbaut
Lautstärke und Klangregler (Potentiometer)
Das erste Potentiometer wurde im Jahr 1840 von dem britischen Physiker Charles Wheatstone erfunden, der damit einen mechanisch einstellbaren Spannungsteiler zur Kontrolle elektrischer Ströme schuf.
Die meisten Elektrogitarren haben zumindest einen Lautstärkeregler. Viele auch einen Klangregler. Je nach Anzahl der Tonabnehmer bis zu vier Stück. (2 für Lautstärke/2 für Klang)
Der Kondensator
Die ersten elektrischen Kondensatoren wurden in den Jahren 1744 und 1745 erfunden. Der deutsche Domherr Ewald Jürgen Georg von Kleist und der niederländische Wissenschaftler Pieter van Musschenbroek entwickelten unabhängig voneinander die sogenannte Leidener Flasche.
Ein passiver Klangregler (Tone-Poti) bei einer E-Gitarre ist ein analoger Filter aus Potentiometer und Kondensator ohne eigene Stromquelle. Er kann Frequenzen nicht anheben, sondern nur Höhen abdämpfen (Tiefpassfilter)
Randbemerkung zu Kondensatoren in E-Gitarren
Der Kondensator ist bei sehr vielen (Nicht bei allen) Gitarristen ein beliebtes Thema. Die vollständige Unwissenheit betreffend der technischen Eigenschaften dieser Bauteile, gepaart mit Mythen die von den sog. Gurus gestreut werden, führt zu aberwitzigen "Verschwörungstheorien" die an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten sind. Dafür füllen sie aber die Kassen von Scharlatanen, die billigste Bauteile in Zement gießen und als Original Vintage Nachbau zu exorbitant horrenden Preisen verkaufen. (Einkaufspreis: 5 bis 10 Cent. Verkaufspreis: 40 bis 70 Euro)
Klinkenbuchse
99% aller E-Gitarren sind mit einer Klinkenbuchse ausgestattet. Dort liegt das Signal an, um mittels Kabel oder drahtlos zum Verstärker zu gelangen.
Was sehr vielen gar nicht bewusst ist, Der Klinkenstecker (Und die dazugehörige Buchse) wurden in den späten 1870er-Jahren erfunden und stammen aus den manuellen Telefonvermittlungen ("Fräulein vom Amt"). Der erste Standard (Genau der von den Gitarren ) war der/die große 6,35-mm-Stecker/Buchse (1/4 Zoll). Später folgten kleinere Versionen.
TOY CAMERAS - Oder wie man mit Spielzeug Kunst macht
Viele Menschen fotografieren mit Spielzeugkameras (oft als Lomography bezeichnet), weil sie einen Gegenpol zur "überperfekten" digitalen Fotografie suchen. Der Reiz liegt in Fehlern, die zum Kunstwerk werden
Das steckt genau dahinter:
Kreative Überraschungen: Die einfachen Plastiklinsen sorgen für Unschärfe, starke Kontraste und extreme Farbverläufe.
Der Retro-Look: Typisch ist die sogenannte Vignettierung – das bedeutet, die Ränder des Bildes werden dunkel und wirken wie eingerahmt
Entschleunigung: Analoger Film ist teuer und limitiert. Fotografen nehmen sich mehr Zeit für das Motiv, anstatt wahllos draufzuhalten.
Das Unperfekte feiern: Das Motto lautet "Nicht denken, einfach schießen". Zufälle und Lichtlecks sind hier keine Fehler, sondern gewollte Stilelemente.
Günstiger Einstieg: Kameras wie die Lomography Diana F+ aus den 1960er Jahren oder die legendäre Holga kosten wenig Geld und machen den Einstieg in die analoge Welt leicht.
HOLGA Objektiv für NIKON F
Spielzeug Kameras und Zubehör aus meiner Kollektion
Infos anzeigen Infos ausblendenDie Elektronenröhre - Fantastischer Sound oder fanatischer Anachronismus?
Die Elektronenröhre ist kein veraltetes Relikt, sondern ein faszinierendes Bauteil. Sie bietet einen wärmeren, lebendigeren Klang als ein Transistor. Der Grund: Röhren erzeugen harmonische Obertöne und verzeihen Übersteuerungen sanfter. Sie sind jedoch technisch ineffizient, teuer und unterliegen dem Verschleiß.
Wie funktioniert die Röhre? In einem luftleeren Glaskolben wird ein Metallfaden durch Strom erhitzt. Dieser Faden glüht und sendet kleine Teilchen aus: Elektronen. Ein kleines Gitter im Inneren steuert diese Teilchen. Ein winziges Signal wird so zu einem großen, lauten Signal verstärkt.
Der warme Röhren-Sound - Moderne Geräte nutzen winzige Halbleiter (Transistoren). Diese messen das Signal mathematisch exakt. Röhren arbeiten anders. Ihre physikalische Eigenschaft erzeugt mehr harmonische Verzerrungen, welche unser Ohr als angenehm warm empfindet.
Sanfte Grenzen: Kommt eine Röhre an ihr Limit, klingt das Signal weich und rund.
Klirr: Röhren betonen die geradzahligen Vielfachen von Tönen. Das macht den Klang weicher. Transistoren betonen ungerade Vielfache, was oft härter klingt.
Fanatischer Anachronismus? - Aus technischer Sicht ist die Röhre ein Anachronismus. Sie verbraucht viel Strom, erzeugt starke Hitze und altert. Jede Röhre nutzt sich ab und muss nach einigen tausend Betriebsstunden ersetzt werden. Für akkurate, neutrale Musikwiedergabe sind moderne Transistoren messtechnisch überlegen. Doch genau diese "Fehler" machen den Charme aus. Für viele Musikliebhaber ist die Röhre ein Statussymbol, ähnlich wie eine mechanische Uhr. Der Aufwand wird zum Ritual.
Fazit: Die Röhre ist beides. Sie ist ein technischer Anachronismus, liefert für viele Instrumente und Hörer aber einen fantastischen, unvergleichlich emotionalen Sound.
Der analog Look - Entschleunigung und haptisches Erlebnis mit analogen Kameras
Fotografie - Postproduktion
Aus einer FOTOGRAFIE entsteht ein BILD in "Handarbeit" ohne KI
Faszination Video - Analog und digital
Analog VTR
Doku: Analog Video Equipment
Sony U-Matic Videocassette Recorder VO-7630 / Sony U-Matic Videocassette Player VP-7040 / Panasonic VHS Videocassetten Recorder AG 6500 Professionelle VTR'S und Player aus dem Bereich der Studio-Technik. Alle Maschinen sind voll funktionsfähig. Verwendung: In Betrieb.
Soundcraft UI 16
Doku: Analog Video Equipment
Digital Audio Mixer. Die Audiosignalverarbeitung erfolgt nur noch digital. Die letzte Analogkonsole habe ich vor geraumer Zeit aus platzgründen entfernt. Verwendung: In Betrieb.
Analog Video Controller
Doku: Analog Video Equipment
Sony Control Unit RM-450 CE Schnittstelleneinheit / Sony U-Matic Videocassette Recorder VO-7630 / Professioneller VTR und Schnittcomputer aus dem Bereich der Studio-Technik. Alle Maschinen sind voll funktionsfähig. Verwendung: In Betrieb und als Backup Geräte.
Analog VTR
Doku: Analog Video Equipment
Sony U-Matic Videocassette Recorder VO-7630 / Sony Betacam SP Videocassette Recorder 1800 UVW / Professionelle VTR'S aus dem Bereich der Studio-Technik. Beide Maschinen sind voll funktionsfähig. Verwendung: Als Backup Maschinen.
CRT Monitore
Doku: Analog Video Equipment
Div. professionelle Sony CRT Video Monitore aus dem Bereich der Studio-Technik. Alle Monitore sind voll funktionsfähig. Verwendung: In Betrieb und als Backup Geräte.
Analog Video Schnittplatz
Doku: Analog Video Equipment
Panasonic VHS Videocassetten Recorder AG 6500 / Panasonic S-VHS Videocassetten Recorder AG 7355 / Panasonic Professional Editing Controller AG-A750 / Sony Remote Control RM-580 Fernbedienung für professionelle Videocassetten-Recorder (Betacam und U-Matic) aus dem Bereich der Studio-Technik. Verwendung: In Betrieb.
Guitar Work - Impressionen
Gitarrenbau - Reparatur - Custom Design - Aging
Das eigene kleine Studio für Fotografie
Hintergründiges
Doku: Mein privates Foto Studio
Der richtige Background ist oftmals ähnlich wichtig wie das Motiv selbst, GEMINI behauptet sogar: "Der Hintergrund ist für Fotoaufnahmen genauso wichtig wie das Hauptmotiv." Na ja - GEMINI ist eine KI aber in den meisten Fällen stimmt die Aussage,
Lichtformer
Doku: Mein privates Foto Studio
Große Oktagon Lichtformer und kräftige Blitzköpfe bringen Licht ins Dunkel. Mit solchem Equipment macht das alles schon ziemlich Spaß.
Spaß haben
Doku: Mein privates Foto Studio
Das Model hat BH Streifen aber trotzdem Spaß. Dies ist eine Montage. So groß ist mein Studio nicht dass ich hinter den Blitzen stehen könnte.
"Retrocomputing" - Ein Computervirus das Menschen befällt!
Digital Vintage Artwork
Aus FOTOS entsteht ein FIKTIVES RETRO PLAKAT in "Handarbeit" ohne KI
Die alten Tage
Seit ich denken kann, haben mich Illustrationen fasziniert. Die perfekt gezeichneten Produkte des täglichen Lebens auf den Werbeplakaten, die fantastisch gemalten Dampflokomotiven auf den Modelleisenbahn Katalogen. Die Blechschilder an den Tankstellen, Tante-Emma-Läden und den Kiosken, in Bahnhöfen, Kneipen und an Hauswänden. Die grandiose „Schachtel Kunst“ (Box Art) der Plastik Modellbausätze, und nach und nach dann auch die damals schon fast vergessene Pop Kultur der Pin Up Malerei.
Das alles war pure Magie. Eine unerschöpfliche Fantasiewelt und trotzdem äußerst real. Ein Pin Up Poster an der Wand einer schmutzigen, öligen Autowerkstatt von damals, war das Tüpfelchen auf dem I. Die Zutat welche diese „Szenerie“ perfekt machte. Die grenzenlose Fantasie und das meisterliches Können der Illustratoren war beim Betrachten dieser Bilder überdeutlich spürbar. Die dabei entstanden Emotionen haben sich so tief eingebrannt, dass ich beim bloßen Gedanken daran, heute noch den Geruch des Plastikklebers oder des Öles in der "Nase" habe.
Retro Pop-Art-Blog
In wenigen Wochen wird die traditionelle Website:
im neuen Gewand wieder online sein. Zur Zeit gibt es bereits weiterführende Informationen und eine kurze Übersicht.
Viele der dort in Zukunft gezeigten Illustrationen, werden mit KI-Bildgeneratoren (Text to Image / Image to Image), bearbeitet oder erstellt sein. Diese übertreffen jegliche herkömmliche (NICHT KI) Software um Lichtjahre. Verständlicherweise benutzt man nicht mehr die alten Werkzeuge, wenn die neuen einen Quantensprung bedeuten.
Über einen Besuch dort (und vielleicht sogar ein Feedback) würde ich mich sehr freuen.
Danke! .
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