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Dr. Guitar's World - Retro Version

Kostenlos - Unabhängig - Werbefrei

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Dr. Guitar

​Fine Arts Hobbyist - Photographer - Vintage Fan - Rock 'n' Roller

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Wichtiger Hinweis zum Layout dieser Website!

Das Layout dieser Website ist optimiert für Monitore. Die Betrachtung mit einem Smartphone ist technisch möglich, wird aber ausdrücklich NICHT empfohlen! 


Vorwort

Als Tim Berners-Lee 1990 am CERN die erste Webseite entwickelte und diese am 06. August 1991 öffentlich zugänglich gemacht wurde, hatten die meisten Erdenbewohner noch keine Ahnung um was es da überhaupt geht.

Doch bereits ab 1994/1995 mit dem Aufkommen der ersten grafischen Browser wie „MOSAIC“ (1993) und Webhosting-Diensten wie „GEO CITIES“ (1994) begann die Ära der privaten Websites für eine breitere Masse

1997 gab es bereits über eine Million Webseiten. Viele davon PRIVAT.

Ab Ende der 1990er Jahre bis Mitte der 2000er Jahre galt es als unwahrscheinlich schick und fortschrittlich eine eigene Website (Damals stolz als „EIGENE HOMEPAGE“ bezeichnet) zu betreiben,

Mit der rasanten Entwicklung der sog. „Sozialen Netzwerken“ (Social Media) und dem Aufkommen der Smartphones ging dieser Boom aber auch schon bald wieder zu Ende. Heutzutage gibt es kaum noch private Webseiten. Milliarden von Menschen teilen Nachrichten, Bilder, Videos, Memes und  

- alles was sie auch immer der Welt zu sagen und zu zeigen haben -

auf unzähligen Plattformen, die unter der Kontrolle einer ganz kleinen Elite von Multi Milliardären sind. (Ein Schelm wer böses dabei denkt).

Deshalb freue ich mich, hier noch eine der letzten altmodischen privaten Homepages im Netz zu präsentieren. 

> Vielen Dank für den Besuch <


Über diese Website

Allg. Info

Die Website (Dr. Guitar's World) ist eine rein PRIVATE Internetpräsenz. Damals noch unter der Domain >doctorguitar.de< gehostet, war sie meine allererste. Ich finde es schön dass sie immer noch von mir betrieben wird. Zum 35 jährigen Jubiläum der ersten Website der Welt  von Tim Berners-Lee (Britischer Informatiker am CERN), hatte ich die Idee diese "HOMEPAGE" nochmals im RETRO Design neu aufzulegen.

Systemvoraussetzungen 

Diese Website ist im "RETRO DESIGN" gestaltet. Dies ist aber reine Optik! Im Hintergrund werkelt moderner Code. HTML5 / CSS3 / JavaScript / etc. Wer das "VINTAGE  FEELING" erleben möchte sollte diese Seiten NICHT mit einem Smartphone anschauen. Natürlich funktioniert das technisch problemlos, aber die Gestaltung und Anordnung im Vintage Design, ist auf Monitore angepasst. Also richtig cool ist es trotz responsiver Funktion NICHT. Auf einem Notebook oder Tablet so ab 1440X900 Pixel geht's dann aber schon ganz brauchbar. Einen HTML5 fähigen Browser vorausgesetzt! Auf einem Desktop PC mit großem Monitor kommt die volle Nostalgie zur Geltung.

Für Retro Computer Nutzer

Es ist natürlich bedauerlich dass diese Vintage Website NICHT von einem alten Browser "gelesen" werden kann. Ich habe da aber ein kleines Trostpflaster anzubieten: Wer seinen RETRO COMPUTER auf I-Net Tauglichkeit prüfen möchte, darf sehr gerne meine Website

> OLD-WIDE-WEB <

besuchen. Dort gibt es nette Features um den obsoleten Browser zu testen. Wer das mal probieren möchte - Die Website ist zu erreichen unter:

http://www.obc.alpha-avm.de



Ja - Technik aller Art hat mich seit Kindesbeinen an fasziniert. Die digitale Revolution der 1970er und 1980er Jahre finde ich auch unwahrscheinlich interessant, Da wundert es womöglich nicht dass ich auch eine Schwäche für alte Computer habe. Aus diesem Grund habe ich die Website  > Old-Wide-Web < bzw. Old Browser Check erstellt. Damit kann ich meine Retro Maschinen im Netz prüfen. Sehr gerne teile ich das aber auch mit Euch! 

Trotz aller Faszination - Die Entwicklung der IT in fast allen Bereichen nimmt jetzt Ausmaße an die mich zum Nachdenken bringen. Ich traue der KI keinen Zentimeter und die Umtriebe in den sozialen Netzwerken sind einfach nur noch erschreckend.  


Was erwartet den Besucher hier?

Dr. Guitar’s World zeigt eine kleine Zusammenfassung über mich und die Welt in der ich lebe - Ein kurzer und übersichtlicher Einblick in meine private multimediale Welt der kreativen Projekte. Audio, Video, Foto, Retro Gear und Vintage-Lifestyle. Moderne digitale Technik in Harmonie mit Jahrzehnte altem analog Equipment.


Hinweis: Diese Website enthält vereinzelt künstlerische Darstellungen von Nacktheit. Dies fällt in Deutschland unter die "Kunstfreiheit" (Art. 5 Abs. 3 Grundgesetz) und muss im Internet NICHT zwingend erst ab 18 Jahren freigegeben werden oder hinter einer Altersverriegelung liegen! - Die Kunstfreiheit gilt für jeden, der künstlerisch tätig ist. Die Kunstfreiheit ist ein vorbehaltloses Grundrecht. Der Staat darf keine Zensur ausüben oder inhaltliche Vorgaben machen.

Alles weitere rechtliche gibt es in der Datenschutzerklärung und im Impressum nachzulesen


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Gedanken zur IT

Liebe Besucher:

Ich gehöre noch zur Generation „BABY BOOMER“ und bin somit ein echtes Kind des Kalten Krieges, der Hippie Zeit, der Mondlandung und des Vietnamkrieges. Zu sagen dass ich in einer Welt ohne Computer aufgewachsen bin wäre falsch, denn es gab schon welche. Das wussten wir aber es konnte niemand etwas damit anfangen. Was genau so eine Maschine machte war einem überwältigenden Teil der Menschheit nicht bewusst. Aber man wusste dass es unglaublich fortschrittlich und mächtig ist. Nur kleine Eliten des Militärs und die "Hohen Priester" in weißen Kitteln und blauen Krawatten konnten und - vor allem - durften mit diesen Maschinen sprechen. Ein Arzt wurde damals noch als gottähnliches Wesen angesehen aber ein Techniker oder Programmierer von "BIG BLUE" war quasi ein Gott.

Die BABY BOOMEER Generation aber trat Mitte der 1970er Jahre auf den Plan und schuf eine neue Realität. Sie misstrauten den Mächtigen und träumten von einer eigenen klugen Maschine. Sie wollten die Macht der kleinen Elite brechen und selbst einen Computer haben, um

-damit auch machen zu können - was man eben so damit machen kann-

Und so kam es dass sie sich selbst die ersten (Apfel) Kisten bauten. Die ersten Clubs gründeten und die ersten Programme schrieben. Die ehemaligen Hippies (wie George Dyson – Siehe Zitat weiter unten) waren es die Mitte der 1970er Jahre die ersten freien zivilen Netzwerke aufgebaut und etabliert haben. Damals in Kalifornien. Die Hippies und die Nerds beendeten das Industriezeitalter und schufen die Grundlagen für das Informationszeitalter. Sie zeigten der damaligen allmächtigen Computerindustrie einen gewissen Finger und gründeten bald schon eigene Firmen. Die Revolution war nicht mehr aufzuhalten. Endlich war die kluge Maschine für jeden verfügbar. Und bald auch das weltweite Netz.

Aber natürlich kam es so wie es kommen musste! Die Revolutionäre von damals sind die Mächtigen von heute! Eine kleine Elite von Milliardären kontrolliert die komplette IT Industrie, das weltweite Netz, die sozialen Medien, und die Daten! Unsere Daten! Und ganz besonders die neueste große Bedrohung der gesamten Menschheit - Die künstliche Intelligenz. Die IT wie wir sie zwischenzeitlich kennen ist bereits eine mächtige Herausforderung für alle, aber die KI entwickelt sich offensichtlich mehr und mehr zu einem exorbitanten Monstrum mit unabsehbaren Folgen für uns und unseren ganzen Planeten.. 

Die Generation „Z“ - "Alpha" und "Beta" muss sich gewaltigen Herausforderungen stellen! Der Ausgang ist zutiefst ungewiss!

Deshalb: Nehmt euch in Acht vor KI und dem ganzen Social Media Irrsinn!


I met someone who looks a lot like you  she does the things you do but she is an IBM

She′s only programmed to be very nice but she′s as cold as ice whenever I get too near

 She has an IQ of 1001, she has a jumpsuit on and she's also a telephone

(Jeff Lynne 1981)

She tells me that she likes me very much but when I try to touch, she makes it all too clear

 She is the latest in technology, almost mythology but she has a heart of stone

Maybe one day I′ll feel her cold embrace and kiss her interface 'Til then, I′ll leave her alone

(Jeff Lynne 1981)



Eine echte künstliche Intelligenz ist intelligent genug, um nicht zu verraten, dass sie wirklich intelligent ist.“

(George Dyson, US-amerikanischer Wissenschafts- und Technikhistoriker und Sachbuchautor)



Ich bin ein Fotograf

Seit etwas mehr als 20 Jahren darf sich in Deutschland jeder der fotografiert als Fotograf bezeichnen. Das ist auch gut und richtig so. Vor der Handwerksrechtsnovelle im Jahr 2004 durfte die Bezeichnung nur von gelernten Fotografenmeistern verwendet werden. Ich bin ein Fotograf! Nein kein Berufsfotograf und auch kein Profi Fotograf. Profi wäre ich wenn ich mit der Fotografie Geld verdienen würde. Und den Beruf des Fotografens habe ich nicht erlernt. Aber ich darf mich ganz offiziell und  ohne schlechtes Gewissen als Fotograf bezeichnen. Denn ich fotografiere und am liebsten würde ich die ganze Welt fotografieren!


Auf was ich eigentlich hinaus möchte:

Die allermeisten der bekannten Fotos sind doch unbestreitbar von Menschen gemacht worden die keine gelernten (Im Sinne von Berufsausbildung) Fotografen waren. Das teuerste Foto der Welt ist 


„Le Violon d'Ingres“ (1924)


des Surrealisten Man Ray. Der berühmte Schwarz-Weiß-Akt, der den Rücken einer Frau mit den F-Löchern einer Geige überlagert, wurde im Mai 2022 bei Christie’s für beeindruckende


$12.412.500 (Zwölf Millionen Vierhundertzwölf Tausend und Fünfhundert US-Dollar)


versteigert. Man Ray war ein großartiger Künstler. Wie unzählige andere berühmte Fotografen hat er das Handwerk nie erlernt.

Also ist es doch nur gerechtfertigt dass sich jeder Fotograf nennen darf. Kein gelernter Fotografenmeister hat jemals so einen "HIT" fotografiert. Ich möchte hier aber auf keinen Fall die Leistungen der gelernten Fotografen in ein schlechtes Licht stellen. Ganz im Gegenteil. Diese leisten hervorragende Arbeit! Familie, Hochzeit, Portrait, Jubiläen, Dokumentationen und vieles mehr. Souverän, solid und handwerklich perfekt! Und genau genommen sind das alles

Projekte die ein künstlerisch oder experimentell fotografierender gar nicht machen will oder kann! (Das trifft zum Beispiel vollumfänglich auf mich zu!!!)

Und natürlich,  auch gelernte Fotografen haben beindruckende Werke hinterlassen. Wie - um nur ein Beispiel zu nennen - HELMUT NEWTON. Ein wahrer Meister der Fotografie und ein großes Vorbild für mich.

Ebenfalls seit Anfang der 2000er Jahre gibt es bezahlbare DSLR Kameras die sehr gute (Im technischen Sinn) Bilder machen. Seit damals dreht sich die Spirale unaufhaltsam weiter. Die wenigen noch verbliebenen Kamera Hersteller liefern sich ein "HIGH  TECH" Kopf an Kopf Rennen. Die Qualität ist zwischenzeitlich exorbitant hoch! Für Landschaft und Wildlife Fotografie ein wahrer Segen. Für technische und wissenschaftliche Fotografie unschätzbar wertvoll. Was aber zum Beispiel ist mit einem einfachen Portrait? Welche Frau möchte denn dass die kleinste Hautunreinheit super hochaufgelöst und in brachialer Schärfe dem Betrachter ins Auge sticht? Ja natürlich jetzt kommt die "Beauty Retusche" mit Photoshop ins Spiel.... Dabei könnte man besagtes Portraitfoto auch mit einer 70 Jahre alten Rollfilmkamera und einem bestimmten Film (Keine Werbung! wer sich auskennt weiß welchen Film ich meine) der heute noch erhältlich ist, problemlos > OUT OF THE BOX < machen. Auslöser betätigen - Entwickeln -Fertig! Also wir drehen uns im Kreis, unaufhaltsam mit der Spirale nach oben. Alles hat seinen Preis. Auch oder natürlich sowieso der Fortschritt. 

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Old Tech Rollfilmkamera

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New Tech DSLR

Mir, und ich denke mal vielen anderen auch stellen sich bei derartigen Überlegungen etliche Fragen. Fragen wie:


- Ist technische Perfektion immer gut? (Nein!)

- Ist ein Schwarz Weiß Foto automatisch Kunst? (Auf keinen Fall!)

- Ist ein analoges Foto immer schlechter als ein digitales? (Definitiv Nein!)

- Kann ein technisch schlechtes Foto Kunst sein? (Ja das kann es!)

- Ist eine digitale Kamera besser als eine analoge? (Nein! Sie ist nur anders!)


Meine Antworten darauf, wie unschwer zu erkennen, habe ich gleich gegeben. Eure können natürlich anders ausfallen! Ich kann hier nur für mich sprechen und es ist auch nicht meine Absicht hier Behauptungen aufzustellen. Mir persönlich geht dieser Megapixel Irrsin ziemlich auf den Sender. Ich entscheide von Fall zu Fall mit was ich fotografiere. Von der Rollfilm Spielzeug Kamera bis zur Vollformat DSLR ist alles da. Auch an Objektiven (Teilweise sogar abenteuerliche DIY Projekte) mangelt es nicht. Was ich bis jetzt nicht verwende ist eine DSLM. Irgendwie sind mir die Dinger zu klein und ich möchte auch nicht in einen Suchermonitor glotzen. Die klare unverfälschte Optik einer DSLR oder SLR ist mir da einfach lieber. (Viele Berufsfotografen wechseln übrigens ganau aus diesen Gründen wieder zurück) Mit dem Smartphone fotografiere ich sehr ungern. Nicht weil es so schlecht ist sondern weil ich es einfach nicht handhaben kann. Mit einem Smartphone zu fotografieren ist für mich etwa so, wie mit einem Tennisschläger Bretter an die Wand zu nageln.


Ja - ich bin ein Fotograf und somit bin ich auch ein Dieb! Nehmt Euch in acht vor Fotografen denn:


"Ein Fotograf ist ein Taschendieb, der den Leuten einen Augenblick stiehlt, um diesen dann schließlich allen zu zeigen."

Frei nach (Robert Bresson)


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"BROKEN NECK"

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"HOT LEGS"

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"HOMMAGE TO HIPGNOSIS"

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"CONFUSION"

Jedes der vier Bilder oben wurde mit je einer Kamera unten aufgenommen. Zwei sind analoge (Film) Fotos und zwei sind digitale Fotos. Von der Spielzeugkamera bis zur ehemaligen Profi DSLR ist alles dabei. Würdet Ihr Euch auf Anhieb trauen die Fotos den Kameras zuzuordnen? Welches Bild zu welcher Kamera gehört könnt Ihr Euch unten anzeigen lassen.  


NIKON D200

DSLR | NIKON AF DX Objektiv | CCD Sensor - Format APS C / 10.2 Megapixel

Bildtitel anzeigen

Mit dieser Kamera wurde das Bild mit dem Titel

"HOMMAGE TO HIPGNOSIS "

fotografiert


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NIKON N2020 (F501)

SLR | NIKON AF FX Objektiv | Color Negativ Film - Format 135

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Mit dieser Kamera wurde das Bild mit dem Titel

"BROKEN NECK"

fotografiert​


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XIAOMI REDMI NOTE 13

Dreifach Objektiv fest eingebaut | CMOS Sensor - Format 1/1,67 / 108  Megapixel

Bildtitel anzeigen

Mit dieser Kamera wurde das Bild mit dem Titel

"CONFUSION"

fotografiert


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HOLGA 120 GCFN

Spielzeugkamera | HOLGA Glas Lens fest eingebaut | Color Negativ Film - Format 120

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Mit dieser Kamera wurde das Bild mit dem Titel

"HOT LEGS"

fotografiert


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„Es ist eine Illusion, dass Fotos mit der Kamera gemacht werden… sie werden mit dem Auge, dem Herz und dem Kopf gemacht.„

(Henri Cartier-Bresson)


Die Sehnsucht nach dem Analogen


Gedanken zu dem Thema: Warum wir "LO-TECH" im HIGH-TECH-ZEITALTER lieben

Wir leben im perfekten digitalen Zeitalter. Musik streamt in Sekundenschnelle in High-Resolution, Smartphone-Kameras fangen Bilder schärfer ein, als das menschliche Auge sehen kann, und Computer berechnen Quantenprobleme. Eigentlich müssten alte Technologien längst auf dem Schrotthaufen der Geschichte liegen.

Doch das Gegenteil passiert: Die Schallplatte boomt, Musiker zahlen Vermögen für analoge Tonstudios, die Compact Cassette ist zurück, und junge Menschen filmen mit klobigen S-VHS- oder 8mm-Kameras. Selbst 50er-Jahre-Röhrenradios und ratternde C64-Computer finden begeisterte Käufer.

Warum zahlen wir freiwillig mehr Geld für Technik, die objektiv betrachtet „schlechter“ und umständlicher ist?


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Das Erleben mit allen Sinnen - Haptik statt Wischen

Digitale Medien sind unsichtbar. Ein Stream auf Spotify hat kein Gewicht, kein Cover, das man anfassen kann, und keinen Geruch. Eine Schallplatte oder eine Kassette hingegen fordert uns heraus: Wir müssen sie aus der Hülle nehmen, auflegen, die Nadel spüren. Es ist ein physisches Ritual. Das Gefühl, ein schweres Gehäuse einer alten analogen Kamera in der Hand zu halten, gibt uns die Verbindung zur Materie zurück, die uns beim Tippen auf Glasbildschirmen verloren geht.


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Die Ästhetik des Unperfekten

Digitale Fotos und Videos sind oft zu perfekt, clean, glattgebügelt und austauschbar. Das Knistern einer Schallplatte, das warme Rauschen eines Röhrenradios, das grobe Korn eines 35mm-Films oder das typische Flackern einer 8 mm-Kamera haben Charakter. Diese „Fehler“ und Limitationen erzeugen eine emotionale Wärme, die digitale Algorithmen nur schwer kopieren können. Es ist die Kunst des Unvollkommenen.


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Entschleunigung und Fokus

Wer streamt, skippt Songs oft nach zehn Sekunden. Wer fotografiert, macht 500 Bilder und schaut keines mehr an. Low-Tech zwingt uns zur Langsamkeit:

  • Eine Filmrolle hat nur 24 oder 36 Bilder – jedes Foto sollte sitzen.

  • Eine Schallplatte hört man meistens von vorne bis hinten.

  • Ein analoges Tonstudio zwingt Bands, Songs fehlerfrei einzuspielen, statt Fehler später einfach am Computer  „nachzubügeln“.

Diese bewusste Beschränkung befreit uns von der digitalen Reizüberflutung. Sie schenkt uns Aufmerksamkeit.


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Die Faszination der Beherrschbarkeit

Moderne Computer und Smartphones sind für die meisten von uns eine „Black Box“ – wir nutzen sie, verstehen aber nicht mehr, wie sie im Inneren funktionieren. Ein alter Heimcomputer aus den 80ern oder ein mechanisches Radio hingegen sind greifbar. Man kann die Schaltkreise noch sehen, die Logik verstehen oder die Röhre glühen sehen. Es ist die Faszination für Technik, die noch vom Menschen durchschaut werden kann.


Fazit

Der Low-Tech-Trend ist keine bloße Verweigerung des Fortschritts. Er ist ein gesundes Korrektiv. In einer Welt, die immer schneller, virtueller und digitaler wird, suchen wir nach Erdung, Echtheit und Dingen, die wir im wahrsten Sinne des Wortes begreifen können. Manchmal ist der Rückschritt eben der eigentliche Fortschritt für die Seele.

Und es ist definitiv nicht nur reine NOSTALGIE!


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Babylon Berlin - Oder die Revolution begann schon viel früher!


- Die digitale Revolution der 1970er und 80er Jahre

- Die sexuelle Revolution der 1960er Jahre und

- Das aufbegehren der Jugend in den 1950er Jahren

All das hat die Welt so gemacht wie wir sie heute kennen. Diese Ereignisse waren aber nur die logische Konsequenz und Fortführung der eigentlichen (Ur) Revolution. Die erste wirkliche Revolution, auf gesellschaftlicher, intellektueller und kultureller Basis im Industriezeitalter, fand in den 1920er Jahren statt. Das Epizentrum war ausgerechnet die Achse Berlin - Paris. Eigentlich kaum zu glauben, wenn man bedenkt mit welcher unfassbaren Brutalität sich die beiden Länder noch kurz zuvor im Ersten Weltkrieg bekämpft hatten, Der verfall der Moral, das neue Sehen, der Surrealismus, die Kunst und die Architektur, die Kultur und die gesellschaftliche Ordnung entwickelten sich nahezu explosionsartig in neue, nicht gekannte Dimensionen.

Gestoppt wurde diese Entwicklung aber ebenfalls fast schlagartig. Am 24. Oktober 1928 - Am "Schwarzen Freitag" (Eigentlich ein Donnerstag) brach eine Panik bei den Anlegern der New York Stock Exchange aus. Ein "Börsencrash" von nicht gekanntem Ausmaß führte die ganze Welt in eine Wirtschaftskriese die 10 Jahre andauerte. Doch damit nicht genug. 1933 übernahmen die Faschisten die Regierung in der jungen deutschen Republik. Sie versetzten der "neuen" Kultur den Todesstoß. Fast jeder künstlerisch schaffende war gezwungen das Land zu verlassen. Was als Kunst in Babelsberg begann endete als Kommerz in Hollywood.  Und dann klopfte auch schon so allmählich der nächste Krieg an die Türen. Erst harmlos dann aber vehement! Als diese Katastrophe vorbei war lag die Welt in Trümmern, Aber genau zu der Zeit des Wideraufbaues entzündete sich auch die Flamme der Revolution wieder. Erst bescheiden wie eine Grabkerze, dann aber mächtig wie eine im Wind lodernde Fackel. Mit einem neuen "SOUNDTRACK" meldeten sich die wilden 20er zurück. Der ROCK 'N' ROLL war da! Die zwanzigjährige Zwangspause vorbei. Die Revolution ging weiter.

Ich spüre schon seit meiner Jugend dass meine künstlerischen und kulturellen Wurzeln genau dort liegen. In den lauten, schrillen und goldenen Zwanziger Jahren!

Etwas über die Wurzeln meines künstlerischen Schaffens in Film, Bild und Ton

Künstler oder Handwerker?

Ich würde mich Niemals als „Künstler“ bezeichnen. Das wäre sicherlich anmaßend, arrogant und überheblich!

Das deutsche Wort "Kunst" stammt vom althochdeutschen Verb können (im Sinne von "wissen", "verstehen" oder "beherrschen") ab. Ursprünglich bedeutete es "das, was man beherrscht", also Können, Wissen oder eine handwerkliche Fertigkeit.

Nun es ist nicht so dass ich gar nichts weiß und gar nichts verstehe. Handwerklich bin ich auch nicht völlig unbegabt. Deshalb habe ich kein schlechtes Gewissen wenn ich sage dass ich mich „künstlerisch“ betätige. Nicht mehr – Aber auch nicht weniger!

Surrealismus – Expressionismus – Bauhaus – Art Déco da liegen meine Wurzeln. Das hat mich seit früher Jugend inspiriert. Damals konnte ich noch keine Verbindungen herstellen, und war mir nicht bewusst dass letztendlich das meiste davon dem Dadaismus entsprungen war. Aber ja, heute sehe ich das alles etwas klarer.


Blick in die Geschichte

Der historische Nährboden

Nach dem Trauma des Ersten Weltkriegs war der Glaube an die alte, bürgerliche Ordnung zerstört. Gleichzeitig erlebten die Menschen eine rasante Urbanisierung und Technologisierung. Die "Avantgarde" (wörtlich die „Vorhut“) wollte mit alten Sehgewohnheiten brechen. Kamera-Objektive und Zelluloid galten als die ultimativen Werkzeuge für diesen Neustart: Sie waren „maschinenhaft“, modern und unverbraucht.

Das visuelle Netzwerk

Wer die Avantgarde-Fotografie und den Experimentalfilm der Zwischenkriegszeit verstehen will, darf sie nicht isoliert betrachten. Die Dunkelkammern und Filmsets der 1920er und 1930er Jahre waren im Grunde riesige, interdisziplinäre Labore. Maler, Architektinnen, Bildhauer und Literaten entdeckten die Kamera als das ultimative Werkzeug der Moderne. Es entstand ein faszinierendes, visuelles Netzwerk, in dem die großen Kunstströmungen der Epoche miteinander verschmolzen, sich rieben und gegenseitig befeuerten.


Die KUNST der 1920er

Der Surrealismus: Die Befreiung des Traums

Der Surrealismus wollte nicht weniger als die totale Revolution des Geistes. Inspiriert von Sigmund Freuds Psychoanalyse, erklärten Künstler wie Salvador Dalí oder Max Ernst die Logik zum Feind. Ihr Ziel: Das Unbewusste, die Traumwelten und das tief sitzende Triebhafte an die Oberfläche zu holen.

Für die Fotografie bedeutete das den Abschied vom „ehrlichen Abbild“. Pioniere wie Man Ray oder Lee Miller begriffen das Medium als manipulierbar. Sie experimentierten mit der Solarisation – einem Verfahren, bei dem das Bild während der Entwicklung kurz dem Licht ausgesetzt wird, wodurch unheimliche, silbrige Konturen entstehen. Doppelbelichtungen ließen Körper ineinanderfließen, und Collagen brachen jede räumliche Logik.

Im Film gipfelte dies in Werken wie Un Chien Andalou (1929) von Luis Buñuel und Dalí. Ohne klassische Handlung, rein assoziativ gereiht, attackierte der Film die Sehgewohnheiten des Publikums – buchstäblich symbolisiert durch die legendäre, schockierende Szene, in der ein Auge mit einer Rasierklinge geschnitten wird. Es war das visuelle Manifest: Traut euren Augen nicht, die Realität ist tiefer.

Das Bauhaus und das „Neue Sehen“: Konstruktion und Experiment

Am Bauhaus in Weimar und Dessau herrschte ein völlig anderer Geist: Hier traf Kunst auf Industrie, Funktionalität und radikale Geometrie. László Moholy-Nagy prägte den Begriff des Neuen Sehens. Für ihn war die Kamera kein bloßes Dokumentationswerkzeug, sondern ein eigenständiges „Lichtorgan“.

Fotografen am Bauhaus verließen die klassische Augenhöhe. Sie legten sich auf den Bauch, um die Welt in extremer Froschperspektive einzufangen, oder blickten von Balkonen in schwindelerregender Vogelperspektive hinab. Plötzlich wurde die Welt in abstrakte Linien, Raster und geometrische Formen zerlegt.

Besonders radikal waren die Fotogramme: Bilder, die komplett ohne Kamera entstanden. Objekte wurden direkt auf lichtempfindliches Papier gelegt und beleuchtet. Was blieb, war die reine Spur des Lichts – Fotografie als absolute, konstruierte Abstraktion.​

Die Neue Sachlichkeit: Die sezierte Realität

Als direkte Gegenbewegung zum emotional aufgeladenen Expressionismus entstand die Neue Sachlichkeit. Ihr Credo war die absolute, fast unterkühlte Nüchternheit. Nach den Chaosjahren des Ersten Weltkriegs suchte man nach Ordnung und Klarheit.

In der Fotografie bedeutete das: extreme Schärfe, Detailreichtum und absolute Nähe zum Objekt. Fotografen wie Albert Renger-Patzsch (Die Welt ist schön, 1928) oder Karl Blossfeldt fotografierten Industrieteile, Pflanzenstrukturen oder Alltagsgegenstände so isoliert und monumental, dass sie eine ganz eigene, fast magische Sachlichkeit entwickelten.

Parallel dazu schuf August Sander mit seinem monumentalen Werk Menschen des 20. Jahrhunderts ein nüchternes, soziologisches Porträt der damaligen Gesellschaft – ungeschönt, distanziert, analytisch. Die Kamera wurde hier zum wissenschaftlichen Seziermesser.

Der Späte Expressionismus: Die Architektur der Psyche

Obwohl der Expressionismus seine Blütezeit in der Malerei vor dem Krieg hatte, feierte er im Film der 1920er-Jahre (oft als Caligarismus bezeichnet) seine düsterste und faszinierendste Spätphase. Hier ging es nicht um Objektivität, sondern um das genaue Gegenteil: Die Projektion einer gequälten, zerrissenen Innenwelt nach außen.

Meilensteine wie Das Cabinet des Dr. Caligari (1920) von Robert Wiene oder Nosferatu (1922) von F.W. Murnau nutzten radikale visuelle Kniffe: Extrem verzerrte, asymmetrische Kulissen, gemalte Schatten und das harte Spiel mit Licht und Dunkelheit (Chiaroscuro). Die schiefen Linien und klaustrophobischen Räume bildeten die Paranoia, den Wahnsinn und die psychischen Abgründe der Figuren perfekt ab. Der Film wurde zur begehbaren Psychose.


Art Déco: Die Eleganz der Moderne

Während das Bauhaus die Funktionalität feierte, goss das Art Déco den technologischen Fortschritt in puren Luxus und Eleganz. Es war der Stil der Metropolen, der Wolkenkratzer, des Jazz und der Stromlinienform.

In der Fotografie und im frühen Avantgardefilm zeigte sich das Art Déco vor allem in einer stark stilisierten Ästhetik. Glänzende Oberflächen – Chrom, Glas, Lack –, geometrische Muster und perfekt choreografierte Lichtreflexe feierten den Glamour der modernen Maschine und der emanzipierten Großstadtfrau. Es war die Geburtsstunde der modernen Mode- und Werbefotografie, die Kunst und Konsum auf höchstem visuellem Niveau miteinander verschmelzen ließ.


Hommage to Rene Magritte

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Digitale "Nachahmung des Bildes "Das Abendkleid" von Rene Magritte. 

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Der surrealistische Schock

In der Fotografie erfand Man Ray (oft zusammen mit Lee Miller) die Fotografie neu. Im Film setzten Luis Buñuel und Salvador Dalí Maßstäbe: Der berühmte Schnitt durch das Auge in Un Chien Andalou sollte symbolisch die alten, bürgerlichen Sehgewohnheiten zerstoren.

László Moholy-Nagy prägte den Begriff des „Neuen Sehens“. Er nutzte die Fotografie nicht, um die Realität abzubilden, sondern um das Licht selbst zu untersuchen. Seine Fotogramme (Bilder, die ganz ohne Kamera nur durch die Belichtung von Objekten auf Fotopapier entstanden) zeigten, dass Fotografie reine Lichtgrafik sein kann.

René Magritte (1898–1967) war ein belgischer Maler des Surrealismus. Ab etwa 1925 schuf er geheimnisvolle Bilder, mit denen er die Wahrnehmung, die Sprache und die Wirkmacht von Abbildungen auf einen Prüfstand stellte. Seine zunehmend poetischen Werke bilden seit den 1930er Jahren ein Zentrum surrealen Kunstschaffens, das ihn rasch in Europa und den USA bekannt machte. Magrittes Gesamtwerk umfasst mehr als 1.500 Ölbilder und Gouachen.

René Magritte gilt als einfacher Mensch, der mit seiner Ehefrau glücklich und skandalfrei lebte. Er lehnte die Bezeichnung Künstler für sich ab und besaß nie ein eigenes Atelier, sondern malte in seiner Wohnung und trug dabei meistens einen Anzug. Sein ganzes Leben lang hatte er Hunde, einen Spitz. Starb dieser, kaufte er einen neuen, den er, so wie alle anderen Hunde davor auf den Namen Lou-Lou taufte.

Amerikanische Künstler wie Roy Lichtenstein (1923–1997), Jasper Johns (* 1930) und Robert Rauschenberg (1925–2008), kauften seine Bilder. Auch Werbegrafiker wurden auf ihn aufmerksam und begannen seine Bilder als Drucke zu vermarkten.



Was hat bis heute überlebt?

Der Einfluss auf die Gegenwart

Die Avantgarde der 1920er/30er Jahre ist keineswegs tot – sie bildet das Fundament unserer modernen visuellen Popkultur. Wenn du heute durch Medien scrollst, begegnest du ihren Erfindungen ununterbrochen:

  • Musikvideos: Das gesamte Genre des Musikvideos basiert auf dem surrealistischen und expressionistischen Experimentalfilm. Regisseure wie David Fincher, Michel Gondry oder Chris Cunningham nutzen exakt dieselben Traumlogiken, harten Schnitte und visuellen Verfremdungen wie Buñuel oder Man Ray.

  • Die Ästhetik von Social Media: Jeder "Filter", den wir auf Instagram oder TikTok nutzen (Doppelbelichtungen, künstliche Unschärfen, extreme Farbverfremdungen, Collagen), wurde in den Dunkelkammern der 1920er Jahre von Hand erfunden. Die "Glitch Art" oder psychedelische Video-Loops spiegeln die damalige Lust am technischen Fehler wider.

  • Werbung und Modefotografie: Die dramatische Lichtsetzung des Expressionismus und die kühlen, geometrischen Kompositionen des Bauhaus und Art Déco bestimmen bis heute die High-Fashion-Fotografie (z. B. im Stil von Vogue-Strecken).

  • Modernes Kino: Das Spiel mit extremen Schatten und psychologischen Räumen im modernen Thriller oder Horrorfilm (z. B. bei Christopher Nolan, Robert Eggers oder Guillermo del Toro) hat seine direkten Wurzeln im späten deutschen Expressionismus.


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Mein Motto

> Leben und leben lassen <


Mein Ratschlag

> Verleihe nur so viel Geld, wie du auch verschenken würdest <


Meine Überzeugung

> Rock 'n' Roll wird niemals sterben <


Meine Wünsche für Euch

> Gesundheit - Frieden - Freiheit <


Seeming to be the chimes of freedom flashing....

Flashing for the warriors whose strength is not to fightFlashing for the refugees on the unarmed road of flightAnd for each and every underdog soldier in the night

And we gazed upon the chimes of freedom flashing....

(Bob Dylan 1964)


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